Der 1815 in Lübeck geborene Lyriker Franz Emanuel August Geibel thront tief in seine Gedanken versunken nahe dem Heiligen-Geist-Hospital. Dem Ehrenbürger Lübecks und Stadtdichter wurde 1889 und damit bereits fünf Jahre nach seinem Tod dieses Denkmal errichtet. Damals stand es jedoch nicht an der Königstraße, sondern war Teil des Geibelplatzes, den wir heute als Koberg kennen. Die Statue musste 1936 im Zuge einer Umgestaltung des Platzes weichen, dieser erhielt mit „Koberg“ seinen alten Namen zurück.
Einen Geibelplatz sowie eine ursprünglich geplante Geibel-Straße gibt es heute nicht mehr, die gleichnamige Gesamtschule auf der Lübecker Altstadtinsel erinnert neben der seines steinernen Ebenbildes jedoch an den zu Lebzeit ausgesprochen beliebten Dichter.

