Galerie für eine Nacht zum Zweiten

Geschrieben am:

Barbara Schwartz, Autorin Lübeck Zwischenzeilen

von:

Barbara Schwartz

Am Wochenende war ich auf Stippvisite in der „Galerie für eine Nacht„. Du erinnerst dich sicher, dass im April noch vollkommen offen war, ob im Juli die ersten Kulturmomente wieder live erlebbar sein würden (Hier kommst du zum damaligen Artikel über die Galerie für eine Nacht). Und tatsächlich hat es geklappt. „Mehr Meer oder eine kleine Sehnsucht“ lautete der Titel des Kurzprogramms. Agnes Mann und Johannes Winde stellten in ihrer vom Kulturfunken geförderten Darbietung nachdenkliches und heiteres aquatisches Liedgut vor, das deutliche Bezüge zu den Folgen herstellte, die wir alle während der monatelangen Stille verspüren.

Das Duo war mit dem Mehr-Meer-Programm in der Vergangenheit bereits öfter bei Gabi Bannow im Tünkenhagen zu Gast. Zuletzt im vergangenen Sommer.

Die Gäste waren einfach begeistert. Eine so lang verspürte Sehnsucht, die endlich gestillt werden konnte: Live-Musik in dieser einzigartigen Umgebung. Dazu hausgebackener Kuchen und Kaffeespezialitäten. Blühende Rosen über dem Eingang. Was braucht es mehr zum Glücklichsein?

Neue zeitgenössische Werke natürlich! Gabi Bannow hat die vergangenen Monate genutzt und Portraits gefertigt. Stimmungen und Emotionen spiegeln sich in den Gesichtern wider. Auch hier scheinen mir Momente eingefangen zu sein, die die vergangenen Monate geprägt haben.

Du fragst dich, was es dir bringt, im Nachhinein zu lesen, was du verpasst hast? Na, die Galerie mit Gabi Bannows Kunstwerken steht für dich offen, die selbstgebackenen Köstlichkeiten warten nur darauf, von dir mit Genuss verspeist zu werden und Agnes Mann und Johannes Winde waren bestimmt nicht zum letzten Mal in der „Galerie für eine Nacht“…

geschrieben von:

Barbara Schwartz, Autorin Lübeck Zwischenzeilen

Barbara Schwartz

Kennst du das auch? Du kommst an einer Inschrift, einer Skulptur oder einer Gedenktafel vorbei und musst einfach stehenbleiben, um herauszufinden, was es damit auf sich hat? So geht es mir. IMMER! „Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht.“ Ich kann Goethe an dieser Stelle nur hundertprozentig zustimmen. Genau deshalb möchte ich nie aufhören, das nur scheinbar Unwichtige aufzuspüren, Zusammenhänge zu erkennen, Neues zu erfahren und Menschen und ihren Geschichten auf die Spur zu kommen. Okay und zu lange Sätze zu schreiben .. . Und neue Sprachen zu lernen natürlich ...

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